01.09.2010
BMW 325i Challenge 2010 – 7. Wertungsrennen, Pannonia Ring
Maximale Punktezahl für MARKO KLEIN #101 und das sportfahrer.at-ZaWo tec-Racing-Team und Ausbau der Gesamtführung der Gruppe N
Wechselnde Wetterbedingungen ließen die Reifenwahl zum Entscheidungspoker werden
Gute Nerven und Entscheidungsstärke brauchte diesmal nicht nur Pilot Marko Klein: Nieselregen und eine feuchte Fahrbahn machten die richtige Reifenwahl alles andere als einfach. Glücklicherweise erwies sich die Wahl mit den Semis ins Qualifying zu gehen als die richtige Entscheidung. In der letzten Runde gelang es Marko Klein, im perfekt laufenden BMW mit der Nummer 101, sich die Pole vor Hauptkonkurrent Walleit zu sichern.
Kurz vor dem 1.Rennen setzte ein gewaltiger Regenschauer ein und so zog das Team die Regenreifen auf um, fünf Minuten vor Rennbeginn, doch noch auf die Semis umzustecken, 100%-ig überzeugt war man von der Wahl allerdings nicht, denn die Fahrbahnbedingungen waren alles andere als eindeutig, was sich auch bei der Startaufstellung widerspiegelte: die eine Hälfte stand auf Semis, die andere auf Regenreifen da.
Ein perfektes Rennwochenende: Pole Position, zwei Siege und zweimal schnellste Rennrunde
Marko Klein, der von der Pole Position und mit Semis bereift ins erste Rennen startete, zweifelte gleich in der ersten Runde ob die Reifenwahl wirklich richtig war und fiel kurzfristig sogar auf Platz vier zurück. Auf der noch nassen Strecke hatte er keine Chance den regenbereiften Konkurrenten Parole zu bieten . Ab der fünften Runde sollte sich das jedoch schlagartig ändern: die Piste trocknete auf und die Strategie ging auf: der flotte Steirer kämpfte sich Runde für Runde wieder zurück auf Platz Eins. Den ließ er sich dann auch nicht mehr streitig machen und flog in seinem BMW förmlich über den Pannonia Ring, womit er auch den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde auf seinem Konto verbuchen konnte. Als klarer Sieger des ersten Rennens passierte Marko Klein die Ziellinie vor Walleit und Diesmayr.
Der Rennabbruch und anschließende Neustart nach einem Crash sorgte für ein sehr turbulentes 2. Rennen
Das zweite Rennen wurde, wie in dieser Rennserie üblich, in gestürzter Startaufstellung der ersten Acht aus dem ersten Rennen gestartet. Marko Klein startete daher von Position Acht. An der Spitze des Feldes stand trotzdem ein BMW des „sportfahrer.at-ZaWo Tec-Racing-Teams“: sportfahrer.at-Instruktor Michael Wretschko führte nun den Pulk beim Start des zweiten Rennens an. Marko Klein schaffte einen guten Start und konnte das Chaos nach einem Crash, ausgelöst in der Gruppe A, in den auch etliche Gruppe N Fahrzeuge verwickelt wurden, unbeschadet nützen um sich schon in der zweiten Runde auf Position zwei vorzukämpfen. Die Freude währte nur kurz, denn Öl auf der Strecke bedeutete Rennabbruch und Neustart.
Michael Wretschko führte das Feld abermals zum Start, leider mit einem schuldlos und völlig unnötig ramponierten Auto: der Davis Weszeli rammte ihn während der gelben Flaggensignale und zerstörte Tür, Rückspiegel und Seitenscheibe des Newcomers, ein Umstand der es nicht gerade leichter machte, die Konkurrenz im Blick zu behalten. Michael Wretschko schaffte dennoch einen sehr respektablen fünften Platz und holte an diesem Wochenende seine ersten Punkte in der BMW Challenge.
Zum Held des Tages wurde jedoch sportfahrer.at-Kollege Marko Klein. Bereits nach der ersten Kurve hatte er sich in einem beeindruckenden „Dauerüberholmanöver“ von Platz Acht an die Spitze gesetzt und fuhr praktisch sein eigenes Rennen. Runde für Runde konnte er sich weiter vom Feld absetzten und fuhr in einem absolut souveränen Lauf „auf und davon“. Das Resultat: ein klarer Sieg und abermals schnellste Rennrunde für Marko Klein, diesmal vor Stimmeder und Walleit. Damit sicherte sich der entfesselte Steirer insgesamt 23 wertvolle Punkte für den Ausbau der Gesamtführung in der Gruppe N.
Alles in allem ein sehr spannendes und erfolgreiches Rennwochenende für das „sportfahrer.at-ZaWo tec-Racing-Team“ und seine Fans und maximale mögliche Punktezahl für Marko Klein, der den Sieg für das ganze Team auch moralisch als ausgesprochen wichtig empfand: „Diesmal lief echt alles nach Plan! Das Auto war perfekt, die Reifenwahl letztendlich doch richtig und das Rennglück diesmal auch noch auf unserer Seite! Eine bessere Möglichkeit dem Team für seinen unermüdlichen Einsatz, meinen Sponsoren, sowie den Fans „Danke“ zu sagen gibt es gar nicht!“ freute sich der überglückliche sympathische Steirer über seinen Erfolg.
Das nächste Rennen: 11.-12. September Salzburgring
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