HOTLAPS

HOW FAST IS YOUR CAR

Die Referenzrunden von Instruktor Marko Klein liefern einen Überblick über die Fahrzeug-Performance auf dem Pannonia-Ring.

Dabei handelt es sich um die unter den zum Zeitpunkt der Testfahrt herrschenden Bedingungen (Fahrbahntemperatur, Reifenzustand, Traffic auf der Rennstrecke, etc.) erzielbare Bestzeiten im Zwei-Personen-Betrieb, die unter Idealbedingungen durchaus schneller ausfallen können.

 

Als Basis für das Ranking dient die Rundenzeit. Zusätzlich liefern wir auch Daten wie Querkräfte, Bremsverzögerung und erreichter Höchstgeschwindigkeit. Auch Parameter wie Leistung und Fahrzeuggewicht, sodass sich ein interessanter Mix ergibt, aus dem sich einiges über die Rennstreckentauglichkeit ableiten lässt und der Interessenten bei einer Kaufentscheidung helfen kann, wenn das Fahrzeug auch als Tracktool dienen soll.

 

Mit "Markos Statement" wollen wir seinen, möglichst objektiv gehaltenen, kurzen Eindruck zur jeweiligen Fahrzeugcharakteristik mit dem Fokus Rennstrecke vermitteln. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Vergleichen und der Auswahl eures persönlichen Favoriten :-)

Welche Fahrzeuge kommen zum Einsatz?

Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge unserer TeilnehmerInnen und Fahrzeuge aus dem eigenen Furpark. Die Fahrzeuge werden uns dankenswerter Weise von den BesitezrInnen für die Hotlaps zur Verfügung gestellt und sind daher keine vom Werk optimierten neuwertigen Pressefahrzeuge. Auch haben wir keinen Einfluss auf das Fabrikat und den Zustand von Reifen und Bremsen.

Wenn Du also ein Fahrzeug besitzt, das für die Rennstrecke geeignet ist und wissen möchtest wie es performt: Marko steht in den Startlöchern!

„One Lap - One Chance“ - Der Ablauf der Hotlap

Der Ablauf ist immer ident:

  • Warm-Up-Runde

  • Hotlap

  • Cool-Down-Lap

  • EIN Versuch!

  • Alle elektronischen Hilfssysteme AUS!

Ist die Runde „am Limit“?

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren durchaus verändert, trotzdem halten wir weiter an dem "one turn"-Konzept fest, auch wenn dies unseren Chef-Instruktor manchmal vor große Herausforderungen stellt.

Während Hecktriebler ein für erfahrene Motorsportler relativ schnell einschätzbares Verhalten am Limit zeigen, neigen moderne, leistungsstarke, allradgetriebene Sportwägen meist zu einem im Grenzbereich indifferenten Verhalten.

In Kombination mit einem auf Sicherheit ausgelegten Gesamt-Konzept unterstützt durch elektronische Systeme, kann das Auto in prinzipiell ähnlichen Situationen daher sehr unterschiedlich reagieren. Zur Ermittlung der bestmöglichen Rundenzeit unter Optimalbedingungen wäre es daher nötig zuerst verschiedene Set-Ups zu testen, 5 bis 10 Runden zu absolvieren und erst dann auf Zeitenjagd zu gehen.

Während das Optimierungspotenzial (Vgl. Hotlap zu schnellstmöglicher Zeit) daher bei manchen Autos im Zehntel-Sekundenbereich liegt kann es bei hochtechnisierten Supersportwagen durchaus im Bereich von 1-2 Sekunden liegen. Bei leistungsstarken Fahrzeugen entscheidet auch die Reifenwahl über weitere 1-2 Sekunden. Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir in Zukunft eventuell Hotlaps in verschiedenen Set-Ups zum Vergleich fahren. Eines ist jedoch sicher: Marko gibt Alles und lässt wenig Luft nach oben :-)

Der EVO, wurde auf der Basis des Huracán Super Trofeo entwickelt. Neben der spektakulären Optik bringt der Wagen eine überarbeitete Aerodynamik und verbesserte Sicherheitsstandards mit. Die neue Karosserie wurde in Zusammenarbeit mit der Manufaktur Dallara Engineering kreiert. Der V10 leistet 620 PS. 

LAMBORGHINI Huracán Super Trofeo EVO

1:53,3

620 PS | 570 NM | 1.270 kg

252 km/h

1,54 g (quer)

-1,58 g (längs)

Das Cup-Modell wurde 2010 überarbeitet und basiert auf dem 2009 erschienenen GT3 RS. Mit 3,8 Liter Hubraum und 450 PS sortiert sich der 997 Cup als Stärkster in die 20 Jahre währende Cup-Ahnenreihe ein. 

PORSCHE GT3 CUP (997)

1:56,8

450 PS | 420 NM | 1.200 kg

236 km/h

2,05 g (quer)

-1,75 g (längs)

887 PS, generiert aus einem V8-Triebwerk und zwei Elektroaggregaten befeuern Porsches Hybrid, der mit 7:13 auf der Norschleife klar machte wer der Boss ist.

PORSCHE 918 Spyder

2:01,6

887PS | 1.280NM | 1.750kg

253,3 km/h

Supersportler Made in Austria 

KTM X-Bow RR

2:02,3

360PS | 500NM | 830kg

214,2 km/h

Der GT2 RS ist der schnellste Serien-Elfer aller Zeiten. MIt 6:47,3 Minuten auf der Nordschleife ist er aktuell der schnellste straßenzugelassene Sportwagen und die Messlatte bei den Supersportwagen.

Porsche 911 GT2 RS

2:03,3

700PS | 750NM | 1.470kg

245 km/h

1,34 g (quer)

-1,24 g (längs)

Kompromissloses Tracktool, das auf alles verzichtet, was nicht schneller macht, wie die Rundenzeit eindrucksvoll beweist.

Ariel Atom 3

2:03,3

300PS | 271NM | 520kg

keine Werte

Die 2018 nachgeschäfte Variante des 2015 vorgestellten GT3 RS leistet nun 520 PS (bisher 500 PS) und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden (bisher 3,3) und stellt Porsches ultimatives Track-Tool mit Saugmotor und Strassenzulassung dar.

Porsche GT3 RS 2018 (991 Facelift)

2:04,2

520PS | 470NM | 1.430kg 

230 km/h

1,38 g (quer)

-1,27 g (längs)

Der McLaren 650S ist ein von McLaren Automotive entworfener und gebauter Sportwagen mit einem 3,8-Liter-V8-Mittelmotor. Das Modell wurde im März 2014 auf dem Genfer Auto-Salon zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert

McLaren 650s

2:05,8

650PS | 678NM | 1.474 kg

233,2 km/h

Der Porsche 911 GT3 RS der 5.Generation wurde auf dem Genfer Autosalon 2015 präsentiert. Er leistet 368 kW (500 PS) und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden und stellt Porsches ultimatives Track-Tool mit Strassenzulassung dar.

Porsche GT3 RS (991)

2:07,6

500PS | 460NM | 1.420kg 

226 km/h

1,19 g (quer)

-1,04 g (längs)

Der aktuelle Turbo S ist auch nach 40 Baujahren die Referenz der Sportwagen- Oberkasse und das Familienoberhaupt in der 911er Familie. Mit 560 PS und Allrad ist er sowohl auf der Rennstrecke wie im Alltag zu Hause und ein faszinierender Alleskönner.

Porsche 911 Turbo S (991)

2:06,1

560PS | 700NM | 1.680kg

231,9 km/h

1,40 g (quer)

-1,15 g (längs)

Der Ferrari F12 ist ein Gran Turismo des italienischen Sportwagenherstellers, der seit 2012 als Nachfolgemodell des Ferrari 599 verkauft wird.

Ferrari F12

2:06,9

740PS | 690NM | 1525kg

237 km/h

Der Lamborghini Huracán LP 610-4 ist ein von Automobili Lamborghinihergestellter Sportwagen. Der Nachfolger des Gallardo hatte sein offizielles Debüt auf dem Genfer Auto-Salon 2014.

Lamborghini Huracan

2:07,1

610PS | 560NM | 1.422kg

231,6 km/h

450 turbogeladene PS und gewaltige 550Nm in Verbindung mit einem perfekt abgestimmten Fahrwerk, Hinterradlenkung und eine optimierte Aerodynamik machen den GTS zum GT3-Jäger mit voller Alltagstauglichkeit.

Porsche 911 GTS (991.2 - 450PS)

2,07,9

450PS | 550NM | 1.550kg 

225 km/h

1,22 g (quer)

-1,16 g (längs)

Seit der Vorstellung des ersten Lotus Exige Cup 240 im Jahre 2006 hat sich der Lotus Exige Cup zu einem Kultobjekt mit leidenschaftlicher Fangemeinde entwickelt. Der Brit-Racer hat die besten Voraussetzungen als ideales Trackday-Tool.

Lotus Exige Cup

2:08,2

306PS | 300NM | 840kg

207,5 km/h

1,50 g (quer)

-1,25 g (längs)

Die Corvette Z06 der 7.Generation ist das Ergebnis konsequenter Weiterentwicklung zum Supersportwagen made in USA. Die Daten sprechen für sich: 659 PS und 881 Newtonmeter aus einem 6,2-Liter-Kompressor-V8 – sind eine klare Ansage für die Konkurrenz.

Corvette Z06 (C7) Cabrio

2:08,4

659PS | 881NM | 1.550kg 

227 km/h

1,15 g (quer)

-1,09 g (längs)

Mit dem GT4 präsentierte Porsche 2015 erstmals einen GT-Sportwagen auf Basis des Cayman. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platzierte sich der Cayman GT4 als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. 

Porsche Cayman GT4 2015

2:10,3

385PS | 420NM | 1.415kg 

210 km/h

1,28 g (quer)

-1,18 g (längs)

Der neue R8 Spyder V10 vereint beeindruckende Leistung, sportliche Eleganz und die Faszination des offenen Fahrens. 540 PS uns Allrad katapultieren den R8 Spyder V10 bei geöffnetem Verdeck in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. 

Audi R8 V10 Spyder 5.2 FSI quattro S tronic

2:10,4

540PS | 540NM | 1.765kg

222 km/h

1,07 g (quer)

-1,05 g (längs)

AMGs Interpretation einer Alltagslimousine als Supersportwagen lässt keine Wünsche offen und bringt den Asphalt zum Glühen: 4matic+, 612PS & 850Nm sorgen für Vortrieb ohne Ende und knacken die 100er -Marke in 3,4 Sekunden.

Mercedes AMG E 63 S 4MATIC+

2:10,5

612PS | 850NM | 1.950kg

229 km/h

0,89 g (quer)

-1,06 g (längs)

Die kompakten Small-Block Achtzylinder in V-Bauweise gehörten seit dem Ende der 1950er Jahre zu den charakteristischen Merkmalen der Baureihe Corvette, und dieser Tradition blieb Chevrolet auch in der C7-Generation des Modells treu.

Corvette C7 Stingray

2:10,5

466PS | 630NM | 1.539kg

215,2 km/h

Mit ihrem 512 PS (377 kW) leistenden 7,0-Liter-LS7-Motor, dem Rennfahrwerk, dem durch Innenhochdruckumformen hergestellten Aluminiumrahmen und der Karosserie mit CFK-Elementen war die Z06 das schnellste, technisch fortschrittlichste Modell in der damals 53-jährigen Corvette-Geschichte.

Corvette C6 Z06

2:10,6

512 PS |  637NM | 1.420kg

224 km/h

1,14 g (quer)

-1,08 g (längs)

Der Nissan GT-R „Godzilla“ ist ein seit Dezember 2007 produziertes, 2+2-sitziges Sportcoupé des japanischen Automobilherstellers Nissan und der Nachfolger des Nissan Skyline GT-R R34.

Nissan GT-R (2010)

2:11,8

485PS | 588NM | 1.735kg

keine Werte

Der 430 Scuderia, Ferrari verzichtet hier auf das F, auf Basis des Ferrari F430 ist Ferraris Antwort auf den Porsche 911 GT3 RS und den Lamborghini Gallardo Superleggera entstanden. Er wurde auf der IAA 2007 vorgestellt, und ist die Straßenversion des F430 Challenge.

Ferrari 430 Scuderia

2:11,9

510PS | 470NM | 1.350kg

keine Werte

Der GT3 ist die "Straßenversion" des jeweils aktuell im Carrera Cup eingesetzten 911-GT3-Cup-Rennwagens und nur so weit modifiziert, wie es für einen eventuellen alltäglichen Gebrauch und eine Straßenzulassung notwendig ist. In der 4.Generation schöpft er 435PS aus 3,8 Liter Hubraum.

Porsche GT3 (997-MK2)

2:11,6

435PS | 430NM | 1.395kg

214 km/h

1,23 g (quer)

-0,99 g (längs)

BMWs Kraftzwerg für die Markenfans die den kleinen kompakten Sportlern nachtrauern. Bis auf den Motor stammen sämtliche Komponenten von M3 und M4 und wurden für den M2 auf Fahrspaß pur adaptiert. 370PS und DKG lassen den Standardsprint in 4,3 Sekunden absolvieren und machen aus dem bulligen Kompakten eine Fahrmaschine mit ausreichend "Freude am Fahren".

BMW M2 Coupe DKG

2:11,9

370PS | 465NM | 1.595kg 

215 km/h

1,18 g (quer)

-1,1 g (längs)

Das AMG C 63 S Coupe steht für sicht- und erfahrbare Performance auf Hochleistungsniveau. Das maskuline Design wurde mit der Modellpflege nochmals geschärft und präsentiert sich markanter und expressiver denn je und der Panamericana-Grill sendet eine klare Botschaft. Auch wenn der aktuelle C63, wie viele andere, dem Downsizing zu Opfer gefallen ist, schöpft er seine unbändige Kraft nach wie vor aus 8 Zylindern und sorgt schon beim Starten für Gänsehaut.

Mercedes AMG C63 S Coupe (2019)

2:13,1

510PS | 700NM | 1.805kg

222 km/h

1,06 g (quer)

-1,04 g (längs)

Mit dem M4 hat erstmals in der BMW-Geschichte das auf dem 3er aufbauende Coupe eine eigene Typen-Bezeichnung bekommen um den Anspruch auf eine höhere Liga auch nummerisch zu manifestieren.

Viel entscheidender aber: Der erste M3/M4 mit Turbo... und derer gleich zwei!

BMW M4 Coupe DKG

2:13,2

431PS | 550NM | 1.615kg

214 km/h

1,1 g (quer)

-1,08 g (längs)

Mit dem aktuellen Boxster 718 kommen erstmals Porsches turboaufgeladene 4-Zylindermotoren zum Einsatz. Mit dem GTS schnürt Porsche ein sortliches Paket das ihn zum Topmodell der Baureihe macht.

Porsche 718 Boxster GTS (2018)

2:13,2