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PORSCHE 911 GT3 RS (991)

KURZCHARAKTERISTIK

Der Porsche 911 GT3 RS der 5.Generation wurde auf dem Genfer Autosalon 2015 präsentiert. Er leistet 368 kW (500 PS) und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden und stellt Porsches ultimatives Track-Tool mit Strassenzulassung dar.

 

TECHNIK

Motor / Zylinder / Hubraum: Benzin / B6 / 3.996 ccm

Nennleistung: 500 PS bei 8.250 rpm

Max. Drehmoment: 460 Nm

Motorbauart: Saugmotor

Antrieb / Getriebe: Heck / PDK 7 Gang - Schaltwippen

Leergewicht: 1.420 kg

Leistungsgewich: 2,84 kg/PS

Reifen: Michelin Pilot Sport Cup 2 20"/21"(V/H)

 

FAHRLEISTUNGEN (WERKSANGABEN)

Topspeed: 310 km/h

0-100 km/h: 3,3 sec

 

LISTENPREIS

ab EUR 235.000,--

 

 

 

 

TESTBEDINGUNGEN

Wetter: 15°, trocken

Wagenbesetzung Personen: 2

 

TESTWERTE

Rundenzeit Pannonia Ring: 2:07,6 min

Topspeed: 226 km/h

 

 

 

 

 

ABWEICHUNGEN ZUR SERIE

keine

ONBOARD RUNDE
MARKOS
STATEMENT

Der GT3 RS überzeugt auch in der 5. Generation als ultimatives Tracktool. 

  

Optisch lehnt sich der aktuelle RS sehr stark an seinem Bruder aus dem Rennsport, dem  GT3 CUP an. 

Aber der riesige Heckflügel und die Radhausentlüftungen haben in erster Linie aerodynamische Gründe und sorgen für extrem gute Abtriebswerte. Zusätzlich sorgen, im Vergleich zum GT3, eine weitere Spur und die neu abgestimmte Hinterachslenkung für enorme Stabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich. Die Bremsen arbeiten fast auf GT3 CUP Rennauto-Niveau und die ABS-Abstimmung ist perfekt für die Rennstrecke. Das PDK schaltet schnell und ausgesprochen präzise und beim Gangwechsel passt der Anschluss an die Drehzahl optimal, wodurch es zu keinen störenden, Schleppmoment bedingten, Einflüssen kommt. Aber am beeindruckendsten ist sicherlich die Traktion des RS an die man sich erst gewöhnen muss. Im Vergleich zum 911er turbo S, dessen Karosserie auch hier verbaut wurde ist das Auto extrem anspruchsvoll was den Einsatz auf der Rennstrecke betrifft un fordert vom Fahrer höchste Konzentration. Leider hatten wir etwas Verkehr auf der Strecke wodurch die Rundenzeit nicht 100%-ig den Möglichkeiten entspricht. Niedrige 2:06er Zeiten sind sicher machbar. 

  

FAZIT: 

Der RS kann ganz klar alles besser als der normale GT3 und ist sehr Richtung Rennsport abgestimmt. Auf der Rennstrecke muss er sich, wenn auch knapp, dennoch dem "Alltagsauto" turbo S geschlagen geben, der über mehr Leistung und Traktion, bei ähnlich guten Bremsen und Fahrwerk verfügt.  

 

 

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